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Festmachen in der Gemüsewerft

Genau das hat der KLUB DIALOG getan und gemeinsam mit der Gemüsewerft zur KLUB KÜCHE geladen. Michael Scheer von der Gemüsewerft machte uns Feuer und bereitete den Grillrost für uns vor. Köchin Saskia Burghardt zeigte uns nicht nur, wie man auf unterschiedliche Weise über einer offenen Feuerstelle kochen kann, sondern auch, was. Habt Ihr schon mal Brennnessel-Chips gegessen?

Es wurde genetzwerkt, geschnippelt und am offenen Feuer gekocht. Bei Wasser, Wein und Bier warteten wir, bis das Essen in der Tajine fertig war. Bei Kerzenlicht konnte nun jeder zugreifen und essen, was die Kochtöpfe hergaben. Danach wechselten wir vom Kerzenlicht zum Lagerfeuer und ließen den Abend genüsslich beim Dessert ausklingen.

Aber wer oder was ist die Gemüsewerft?

Wo der Hopfen in den Himmel wächst, da befindet sich die Gemüsewerft. Zumindest einer der Standorte. Die Gemüsewerft ist ein Zweckbetrieb der gemeinnützigen Gesellschaft für integrative Beschäftigung mbH in Bremen. Das Wort „integrativ“ im Namen verrät bereits, dass hier nicht einfach nur Gemüse angebaut wird, sondern noch viel mehr passiert. Hier wird Menschen mit eingeschränkter Erwerbsbefähigung oder arbeitslosen Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit gegeben.

Hallertauer Tradition, Comet, Tettnanger, Cascade, Chinook und Centennial – so klingen die Namen der Hopfensorten, die die Gemüsewerft seit 2014 in Bremen anbaut. Lokale Craft-Beer-Produzenten sind schon längst auf den Geschmack dieses Hopfens gekommen. Neben Hopfen wachsen Kartoffeln, Grünkohl und Erdbeeren. Bienen, Apfelbäume und eine Pilzzucht im unterirdischen Bunker gehören ebenfalls dazu. Und all dies geschieht auch noch auf ökologisch sinnvolle Weise. Der Kurs der Gemüsewerft ist nachhaltig und integrativ.

 

Wer noch mehr über die urbane Landwirtschaft der Gemüsewerft erfahren möchte, schaue einfach auf deren Internetseite.

Natalie A. Peter

zeichnet seit vielen Jahren gerne und seit 2014 auch als professionelle Illustratorin. Ihre Arbeit umfasst viele Bereiche: von verschiedensten Illustrationen über Flipchart-Training bis zu Sketchnotes und einigem mehr. Auch wenn es ihr Job ist, als „Arbeit“ würde sie das kreative Schaffen nicht bezeichnen.

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